All das erfordert Mut! Genauso erfordert es Mut, seinem Glauben an den Gott der Bibel treu zu bleiben. Und was haben wir davon? Wer mutig lebt, lebt gewiss nicht besser, aber er kommt am Ende seines Lebens gut an! Das ist ausschlaggebend! Ein bequemes (und feiges) „Vogel-Strauß-Dasein“ zu führen, zahlt sich nun mal letztlich nicht aus!
An zehn Sonntagen in der ersten Jahreshälfte werden wir uns mit einem alten
Brief beschäftigen. Das Besondere an diesem Brief ist, dass er der letzte uns
bekannte Brief ist, den Paulus an seinen Mitarbeiter und Freund Timotheus
geschrieben hat. Er wurde in dem Gefängnis verfasst, in welchem sein Autor auf seine Hinrichtung durch Kaiser Nero wartete.
In diesen vier prägnanten Kapiteln, die zeigen, auf was es schlussendlich ankommt, um gut anzukommen, bestärkt Paulus seinen jungen Freund, mutig zu leben: Den Glauben an Jesus festzuhalten und weiterzugeben, notfalls auch bereit zu sein, dafür zu leiden. Nur so kann Timotheus, wie sein väterlicher Freund Paulus, am Ende seines Lebens das einzig erstrebenswerte Ziel erreichen.
Auch wir Christen brauchen heute diesen Ansporn, mutig mit und für Gott und für unsere Mitmenschen zu leben, denn auch wir wollen am Ende unsere Reise durch diese Zeit sicher landen!

